© Ernst Reichenfelser

Neueröffnung von drei Museen in der Steiermark

Bereits seit 1. Juni hat das >> Stadtmuseum Kapfenberg nach einer umfassenden Modernisierung wieder geöffnet. Den Ursprung des Museums bildet das Höhlenmuseum, das in den 1920er Jahren gegründet wurde und Funde aus der Rettenwandhöhle zeigt. Nach mehreren Standortwechseln ist das Museum seit 1989 im Kulturzentrum (KUZ) der Stadtgemeinde Kapfenberg untergebracht. Leiterin ist Sabine Krenn.
Gezeigt wird neben den jungsteinzeitlichen Funden die kulturgeschichtliche Entwicklung der Stadt: Der Themenschwerpunkt „Arbeit“ umfasst Industriegeschichte, Bergbau sowie die Geschichte des Edelstahlwerks Böhler. Sport, Sammlungen und Kultur bilden den Ausstellungsteil „Leben“.

Am 9. Oktober wurde aus dem Museum in der Austriahütte das >> Dachstein Museum. Träger des Museums ist der Alpenverein Austria, für das Museum verantwortlich zeichnet Karin Elixhauser. Die neue Dauerausstellung gibt Besucher*innen und Bergbegeisterten Einblicke in die Erschließungsgeschichte des Dachsteins und in das Thema Bergsteigen. Blicke auf die Gegenwart und Zukunft des alpinistischen Lebens am Fuße des Dachsteins sowie Sonderausstellungen laden ebenfalls zu einem Besuch im höchstgelegenen Museum der Steiermark ein. Täglich geöffnet von Mai – Oktober während der Bewirtschaftungszeit der Austriahütte.

Rechtzeitig vor dem Reformationstag ist am 23. Oktober das neue >> Evangelische Diözesanmuseum Bad Radkersburg eröffnet worden. Das Museum war ursprünglich in Murau ansässig und ist in den vergangenen Monaten in die Bad Radkersburger Christuskirche übersiedelt. Sechs Themenschwerpunkten informieren über die Zeit von der Reformation bis zur Evangelischen Kirche von heute.
In Bad Radkersburg sollen Christuskirche und Ausstellung fester Bestandteil der wöchentlichen Stadtführungen des Radkersburger Tourismusverbandes werden. Besonderes Augenmerk legen Kurator Georg Gerhold und Obfrau Michaela Legenstein auf die Nähe zur evangelischen Schwesterkirche in Slowenien.