Schloss Trautenfels, Universalmuseum Joanneum © Ernst Reichenfelser

Spenden für Kunst und Kultur: Zwei Infoveranstaltungen im Juni

Privates Geld

© Wikicommons \ Avij

Wege in die Gemeinnützigkeit und Informationen zur verpflichtenden Spendenübermittlung

Veranstaltung des Museumsbunds Österreich
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Finanzen und dem Fundraising Verband Österreich

Nach dem Einkommensteuergesetz sind Museen von „Körperschaften öffentlichen Rechts“ und andere Museen von „überregionaler Bedeutung“ steuerlich begünstigt.

Während der Spender bisher seine Spende selbst in der Steuererklärung geltend gemacht hat, ist für Spenden, die ab dem Jahr 2017 erfolgen, eine andere Form der steuerlichen Berücksichtigung vorgesehen: Die Spende muss von der empfangenden Organisation (dem Museum) direkt im Wege eines elektronischen Datenaustausches übermittelt werden. Der Spender muss dafür dem Museum seinen Vor- und Zunamen und sein Geburtsdatum bekannt geben. Auf Grund der Datenübermittlung wird die Spende dann automatisch im Steuerbescheid berücksichtigt.

Für den Datenaustausch ist erforderlich, dass sich jedes begünstigte Museum dem Finanzamt Wien 1/23 anmeldet; das hat zur Folgen, dass das Museum auf der Webseite als spendenbegünstigte Einrichtung ausgewiesen wird.

Viele Neuerungen, viele Fragen! Im Rahmen der Veranstaltung geben Experten einen Überblick über die Neuregelung und beantworten Fragen.

mit
Dr. Martin Atzmüller und Thomas Kandl, Bundesministerium für Finanzen, Wien
Dr. Heidi Scheichenbauer, Fundraising Verband Austria, Wien

Termine
19. Juni, 11 bis 14 Uhr
Salzburg Museum, Gottfried Salzmann Saal, Mozartplatz 1, 5020 Salzburg

23. Juni, 10 bis 13 Uhr
Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15–19, 1080 Wien

Anmeldung
E: info@museumsbund.at

Mehr Informationen
I: www.museumspraxis.at

Infoveranstaltungen _Spenden fuer Kunst und Kultur.pdf 198,61 kB